Kapstadt.com

Der Krügerpark: Afrikas größter Nationalpark



Der Krüger-Nationalpark liegt im Nordosten Südafrikas und erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Mosambik, im Norden. Das Wildschutzgebiet gehört mit einer Fläche von etwa 20.000 km² zu den größten Nationalparks in Afrika.

Krügerpark, Kapstadt, Südafrika

1898 wurde das Wildschutzgebiet durch den letzten Burenpräsidenten Paul (Oom) Krüger, der damaligen unabhängigen Republik Transvaal, unter dem Namen Sabie Game Reserve zum Naturschutzgebiet erklärt. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in Krüger-Nationalpark umbenannt.

 

Seit Beginn der 2000er Jahre wird das Gebiet auf Mosambik und Simbabwe ausgedehnt. Dieser Teil heißt Great Limpopo Transfrontier Park und erstreckt sich über den nördlichen Kruger-Nationalpark und das Resort Gaza (Mosambik). Der Gonarezhou-Nationalpark (Simbabwe) soll ebenso Teil des grenzüberschreitenden Nationalparkprojekts werden. Die Zäune zwischen Südafrika und Mosambik wurden in den letzten Jahren entfernt. Zahlreiche Großwildumsiedlungen – zum Beispiel von Elefanten, Giraffen, Zebras und Kaffernbüffeln – fanden statt, und nicht alle verliefen erfolgreich. Teile der umgesiedelten Elefantenherden sind wieder nach Südafrika zurückgelaufen. Es könnte noch Jahre dauern, den Wildbestand auf der Mosambik-Seite zu erhöhen.

 

Ein Besuch des Krüger Parks lohnt sich vor allem von April bis August, da das Klima dann gemäßigt und trocken ist, und der Busch ausgedünnt und das Gras noch niedrig ist.

In der Regenzeit vom November bis Februar ist es  oft heiß und feucht, und es herrscht Malariagefahr wegen der vielen Mücken.

 

Krügerpark, Kapstadt, SüdafrikaUm viele Tiere und die Big Five in freier Natur zu erleben, ist der Krüger Park genau das Richtige.

Die Big Five das sind der Elefant, das Nashorn, der Leopard, der Büffel und natürlich der Löwe. Außerdem gibt es im Krügerpark Geparde, Giraffen, Zebras, Impalas, Kudus und andere Antilopenarten zu sehen. Auch Vogel- und Reptilienfreunde kommen bei einem Besuch ganz auf ihre Kosten. 

 

Verteilt im Park befinden sich eine Vielzahl von Camps und Rastplätzen, an denen man sich erholen und etwas essen kann. Viele der Camps bieten Übernachtungsmöglichkeiten für die Besucher an.  

Die Auswahl an Unterkünften ist groß: Rest Camps (Main Camps – Hauptkamps), Bushveld Camps und Bush Lodges. Die Camps variieren im Preis und Stil; es gibt Chalets, Cottages, möblierte Safari Zelte, graßgedeckte Rondavel, Bungalows und Hütten. 

 

Das Olifants-Camp ist eines der schönsten Camps im Norden des Parks. Es liegt circa 200 m oberhalb des Olifants Fluss und hat einen wunderschönen Panoramablick auf selbigen. Im westlichen Teil des Krugerparks befinden sich außerdem viele private Camps (z.B. Sabi Sands und Thornybush) in denen Besucher mit genügend Kleingeld den Tieren auf Pirschfahrten mit Wildrangern überraschend nahe kommen können.

 

Der Park kann über zahlreiche Eingänge erreicht werden. Im Süden sind dies Crocodile Bridge, Malelane, Numbi und Paul Kruger. Im Westen kommt man über Orpen oder Phalaborwa und im Norden über Punda Maria und Pafuri in den Park.