Kapstadt.com

Happy Birthday - Volkswagen made in Südafrika



Datum: 07.09.11

Autor: Alice Romas

 

Die Volkswagen Group South Africa feiert 60-jähriges Jubiläum. Die in Uitenhage produzierten Fahrzeuge haben Südafrika geprägt.

 

Volkswagen ist der PKW-Marktführer in Südafrika. Schon der Käfer motorisierte bis 1979 Südafrikaner mit rund 290.000 Fahrzeugen. Bis 2009 liefen 517.384 Modelle seines Nachfolgers, dem Golf 1 vom Band. In Südafrika City Golf genannt, dominiert er immer noch das Straßenbild. Heute baut das Volkswagen-Werk Uitenhage täglich 600 neue Polo sowie Polo Vivo Volkswagen und beschäftigt etwa 5.600 Mitarbeiter.

 

Die Volkswagen Group South Africa ist seit 60 Jahren in Südafrika und ist nicht nur PKW-Marktführer des Landes, sondern gleichzeitig auch die größte deutsche Investition in Südafrika. Volkswagen ist mit dem Standort Uitenhage einer der Pioniere von Fahrzeugexporten aus Südafrika und plant die jährliche Zahl der exportierten Fahrzeuge von 40.000 und die Gesamtproduktion von etwa 100.000 Fahrzeugen zu steigern.

 

Und Volkswagen hat sich in 60 Jahren entwickelt und verändert. „Über die Jahre sind wir zu einem starken, stolzen Unternehmen gewachsen und bleiben eine vertraute Marke mit einem guten Herz“, fasst David Powels, Vorstandschef der Volkswagen Group South Africa die Entwicklung zusammen.

 

 

WM: Beinamputierter vertritt Südafrika



Datum: 11.08.11

Autor: Markus Schönherr

 

Oscar Pistorius ist seit frühster Kindheit beidseitig beinamputiert. Nun soll er Südafrika bei der Leichtathletik-WM in Südkorea vertreten – als erster Beinamputierter bei den Nichtbehinderten.

 

Der Mann ist ein Phänomen: Oscar Pistorius lernte von klein auf, ohne seine Beine zu leben und seinen Freunden dabei in nichts nachzustehen. Auf Karbon-Prothesen lief er mit ihnen um die Wette, spielte Tennis und nahm an Rugby-Turnieren teil. 2003 drohte ein Rugby-Match die frühe Karriere des 16-Jährigen zu beenden: Sein Knie lag in Trümmern. Doch Pistorius machte weiter. 2009 war der Südafrikaner in einen Bootsunfall verwickelt, bei dem er schwere Gesichts- und Kopfverletzungen erlitt. Doch Pistorius machte weiter. Und holte mehrfach den Weltmeistertitel bei den Paralympics.

 

Jetzt steht der 24-Jährige aus Pretoria vor seiner bisher größten Herausforderung: Bei der Leichtathletik-WM soll er Südafrika beim 400-Meter-Lauf vertreten. Unter Profiläufern aus aller Welt geht er als einziger Invalide an den Start.

 

Doch bis hierhin war es ein langer Weg. Immer wieder musste sich Oscar Pistorius gegen die Vorwürfe wehren, seine Prothesen verschaffen ihm einen Vorteil. Und auch die offizielle Seite zweifelte an seiner Gleichstellung. Um mitlaufen zu dürfen, musste sich Pistorius Tests in Köln und Houston unterziehen. Das Ergebnis fiel positiv für ihn aus, doch die Prothesen hatten unter den Tests gelitten: Die olympischen Spiele 2008 fanden ohne ihn statt.

 

Spring Arts Festival in Tulbagh



Datum: 10.08.11

Autor: Markus Schönherr

 

Am Wochenende vom 26. bis 28. August findet in der historischen Weinstadt Tulbagh das Spring Arts Festival statt. Mittelpunkt sind Kunstobjekte in all ihrer Vielfalt.

 

Das Festival trifft mit der Wild Flower Season zusammen: Seltene und ausschließlich hier heimische Pflanzen präsentieren sich in voller Blüte. Etwa die Blumenzwiebeln, die nur im Tulbagh Valley wachsen. Außerdem eröffnet während des Festes das Christo Coetzee House Museum. Die Galerie präsentiert Coetzees sowie Werke anderer Künstler aus Tulbagh aus Vergangenheit und Gegenwart.

 

Weitere Höhepunkte des Festivals: Ein Skulpturgarten, eine Kunstversteigerung, Ausstellungen und Galerien, sowie der Auftritt von Sänger Arno Carstens.

 

Die Einnahmen kommen der Initiative „Gardens and Galgeheuwel Reserve“ zugute, die damit einen öffentlichen Park in der historischen Church Street errichten will. Tulbagh ist nach Kapstadt und Stellenbosch die drittälteste Stadt Südafrikas. 1969 zerstörte ein Erdbeben etliche Häuser. Eine komplette Straße mit 32 Nationaldenkmälern wurde in Kleinarbeit wiederaufgebaut.

 

Weitere Infos gibt es beim Tourismusbüro in Tulbagh:

Mrs. Patty Nieuwoudt: +27 (0) 23 230 137 oder online unter www.tulbaghtourism.co.za

 

 

Katastrophale Dürre in Südafrika



Datum: 02.12.10

 

Die katastrophale Dürre bedroht Tiere, Farmer und die Ökologie

Die südafrikanische Küste, insbesondere die Region von Port Elizabeth, ist von einer außergewöhnlichen Trockenheit betroffen. Seit  Monaten wurden drastische Beschränkungen verhängt.

 

 

Der Präsident der lokalen landwirtschaftlichen Vereinigung fordert die Genehmigung, die Wasserreservoirs zu vergrößern, um  die Region versorgen. Angesichts dieser dramatischen Situation werden Lösungen, wie die Filterung des nahegelegenen Meeres und die Wasservorratshaltung in großen Wassertanks, überlegt.

 

 

Beaufort West, eine Stadt in der Halbwüste der Karoo ist besonders arg betroffen und hat keine Möglichkeit sich mit Entsalzungs-Anlagen zu helfen. Die Stadt, die nur von den Brunnen der umliegenden Farmen lebt, hat kein eigenes Wasser mehr und wird nur noch mit Tanklastern der Armee am Leben erhalten. Von"sich über Wasser halten" kann hier keine Rede mehr sein.

 

Kapstadt will Formel-1-Gastgeber werden



Datum: 02.12.10

Autor: sport.t-online.de

 

So will sich Kapstadt ins Gespräch bringen. Das für Finanzen und Tourismus zuständige Departement der südafrikanischen Millionen-Metropole lässt nach einem Bericht der Tageszeitung Cape Times derzeit prüfen, ob der Bau einer Rennstrecke finanzierbar wäre.

Buergermeister Dan Plato und eine Delegation reiste nach Singabore um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Kapstadt's Geschaeftsleute versuchten bereits vor einiger Zeit die Formel 1 mit einem neuen Kurs nahe dem Internationalen Flufhafen zu locken, finazielle Schwierigkeiten machten diesen Plan aber zunichte.

 

Derzeit prüft das Department für Finanzen und Tourismus, ob der Bau eines Kurses überhaupt finanzierbar wäre. Die Studie soll darüber Aufschluss geben wie der Aufwand eines solchen Projektes im Verhältnis zum Nutzen steht und ob ein Straßenkurs einer normalen Rennstrecke vorzuziehen wäre.

Unter dem Eindruck der WM 2010 hatte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone selbst eine Comeback der Rennserie auf dem Kontinent ins Gespräch gebracht. Der letzte Formel-1-Grand-Prix fand vor 17 Jahren auf dem Kyalami-Rennkurs in der Nähe von Johannesburg statt. Nun könnte die Rennserie ein Comeback feiern. Die Tourenwagen-WM hält derzeit als einzige Weltmeisterschaft der FIA ein Rennen auf dem schwarzen Kontinent in Marrakesch (Marrokko) ab.

 

Ein Blitzeinschlag bei einer Weihnachtsfeier tötet sieben Menschen und verletzt 70 weitere



Datum: 02.12.10

 

Bei einer Weihnachtsfeier in einem Kindergarten in Südafrika schlägt ein Blitz ein und veranstaltet eine Katastrophe.

In der Stadt Pongola, zugehörig zu der Provinz KwaZulu-Natal, ereignet sich in einem Zelt auf dem Gelände der Kindertagesstätte das furchtbare Ereignis. Ein Blitz schlägt in das Zelt ein und verbreitet schlagartig Feuer. Eltern, Kinder sowie Aufsichts- und Lehrpersonal bricht in Panik aus.

 

Sechs Erwachsenen und ein zweijähriges Mädchen sterben Berichten der Polizei zufolge bei dem Unglück. Die Zahl der Verletzten stieg durch das lange Warten auf die Rettungskräfte, die erst sieben Stunden nach dem Unglück die Verletzten versorgt haben.

 

Pressefreiheit oder was?, Tourismus Week abgeschaltet



Datum: 22.11.2010

Autor: Peter Koblmiller

 

Die in Kapstadt sehr bekannte Christine von Ulmenstein hat es geschafft die Webseite "thistourismweek" abschalten zu lassen. Zu Recht oder zu Unrecht ?

Hier ist das originale Posting von Martin Hatchuel über Thistourismweek. Der Stein des Anstoßes.

 

“Santé Winelands Hotel and Wellness Centre is back and open for business” said Carlos Vilela, CEO of Santé, in his welcome, during the Industry launch last night (1 June 2010).

 

Santé is located on a 160-hectare working wine estate and is dedicated entirely to a health and wellness lifestyle. The well known Spa pioneered Vino-therapy in South Africa and bears to its name many accolades in this regard, most notably ‘Top three Spas of the world – Condé Nast 2006.  It still remains ahead of the game, in international treatments and innovative therapies that now includes “Santeens”, a wellness range and treatments aimed at the youth market, between 12 and 16 years old.

 

In the very near future, the Wellness Centre will be focusing on sport-injury-recoveries with a fulltime physician on site, as well as surgical recoveries.

 

In attendance was the Western Cape Minister of Finance, Economic Development and Tourism, Alan Winde.” I am very excited to have one of the icons of the Western Cape back and that Santé will be a valuable tool in the our arsenal to achieve a 15 % growth to GDP, from the Tourism Industry, by 2015”

 

Santé Spa Director, Anja Liebenberg comes with vast experience and knowledge in her field of expertise. She has held the same position for Spas in Turkey, Germany and 5 star resorts in South Africa.  The spa has a laconium, heated indoor pool, sauna, gym, experiential showers and a steam room that can be used by all guests at Santé Hotel.

 

Executive Chef, Niel Rogers, studied under Italian Michelin Star Chef and has worked in some of the most outstanding restaurants in the world. Rodgers will delight patrons in the two restaurants at Santé, called Cadeaux (which is French for ‘gift’) at the Wellness Centre; focusing on healthy living and the hotel’s fine dining restaurant, Sommelier, presents a gourmet menu following international trends and drawing on local delicacies. All dishes are prepared using only the freshest ingredients, sourced locally as well as from Santé’s own organic fruit, vegetable and herb gardens.

 

Hotel rooms are stylish and luxurious, with marble finishes and deluxe bathrooms.  Every detail pertains to the guest’s sense of relaxation and wellbeing with toiletries and cosmetics reflecting the symbiotic relationship with nature. There are 10 Manor rooms at the hotel itself and 39 Spa Suites with fire places, patios and small kitchens.

 

Conference facilities in the Banqueting hall can accommodate up 165 persons cinema style with breakaway rooms and organisers office. For weddings, Santé has one of the largest Bedouin style marquee tents in the southern hemisphere, covering more than 2,000 square metres in the Piazza and hosting over a 1,000 guests.

 

“We are not here to re-invent the wheel, but to bring Santé back to life and provide our guests with the ultimate in service excellence and bestow upon them the luxury Spa experience that one would expects from an establishment such as ours” said CEO Carlos Vilela in conclusion.

Ein Posting von Christine von Ulmenstein folgte. ( frei übersetzt )

Ich habe gerade zwei Tage in der Hölle des Santés verbracht (Abreise einen Tag früher) und muss jeden potenziellen Gast warnen, dort zu buchen. Die Liste von Beschwerden ist endlos und es ist klar, dass das Santé noch weitere drei Monate hätte warten sollen, um die Belegschaft zu schulen und den Betrieb auf Vordermann zu bringen.

 

Der Reservierungsvorgang war ein Witz, der Server hat die meiste Zeit nicht gearbeitet und falsche Raten wurden rausgegeben. In der Minibar gab es keine Getränke, beim Fernsehen hat dieser keinen Ton gemacht, nachts habe ich gefroren, da keine richtigen Decken vorhanden waren und das Abendessen war teurer. Es gab kein heißes Wasser in der Damendusche, dafür lärmende Gäste und Kinder im Spa-Pool .Am ersten Tag gab es kein Frühstücksbuffet, die Belegschaft raucht und riecht auch so und ein kalter und eingebildeter GM, der alles weiß,verteidigt seine Belegschaft auch noch. Die meisten Spa-Einrichtungen arbeiteten nicht und zu guter Letzt wurden auch noch zwanzig Angestellte entlassen, inklusive des Kochs Neil Rogers, der jedoch immer noch auf der Webseite erwähnt ist. Die Sandstraße zum Hotel ist noch so schlecht wie immer.

Ich habe den freundlichen Service der Therapeutin Charlene genossen, den Fakt, dass ich in der zweiten Nacht eine elektrische Heizdecke auf Nachfrage bei der Managerin Anja bekam und die LavAzza Kaffeemaschine im Zimmer, die ich allerdings nicht benutzte.

 

 

Das nächste Posting war von der Managerin Sharon Viela (frei übersetzt):

Wir nehmen die Kommentare aller unserer Gäste ernst und versuchen jeglichen Beschwerden zuvorzukommen. Unser Ruf ist uns sehr wichtig und wir sind stolz behaupten zu können, dass uns das Wohlbefinden unserer Gäste sehr am Herzen liegt. Alle Beschwerden von Frau von Ulmenstein wurden umgehend behandelt und unser Restaurant hat sogar ein Frühstücksbuffet für einen Person aufgesetzt, so wie Frau von Ulmenstein es gewünscht hatte. Auf jeden ihrer unbegründeten Punkte hier einzugehen, wäre würdelos und langweilig. Was uns am meisten beunruhigt hat, sind die Anschuldigungen bezüglich unserer Belegschaft. Unsere Belegschaft wurde nicht gefeuert. Die Verträge der zwanzig Mitarbeiter, die extra zur Eröffnung des Hotels eingestellt wurden, waren ausgelaufen. Ich glaube, Frau von Ulmenstein sollte mehr Zeit in ihren Gästehäusern verbringen, ihre Gäste besser betreuen anstatt einen Kreuzzug gegen andere Hotels zu veranstalten. Ich beziehe mich hier auf die Webseite www.dirtywhale.com.

 

 

Soweit so gut, aber was nun folgte, waren Postings von anderen Südafrikanern, die Christine von Ulmenstein anscheinend zur Weißglut getrieben hat.

 

Dirk van Heerden (frei übersetzt):

Ich muss Sharon Viela in ihrem Kommentar zu Frau von Ulmensteins Beitrag zustimmen. Diese Frau ist ihrer eigenen Sicht nach der Experte in Sachen Tourismus in Kapstadt und dem westlichen Kap. Die Wahrheit ist, dass sie einige heruntergekommene Gästehäuser betreibt, die einen so schlechten Ruf genießen, dass sie selbst das Erscheinungsbild des Tourismus im westlichen Kap schädigt. Sehen Sie sich nur die Whalecottages auf tripadvisor.com an und sie werden verstehen, was ich meine. Frau von Ulmenstein muss eine der fiesesten, gehässigsten und verbittertsten Personen im Kapstädter Tourismusgewerbe sein. Niemand hat nur ein gutes Wort über sie zu sagen, sie wird allgemein verachtet und gehasst. Sie hat praktisch in allen Restaurants in Franschhoek Hausverbot, wo die lokalen Wirte sogar den Harpoon Club (?) gegründet haben. Nimm ihre Kommentare nicht persönlich. Die Kommentare sind nur einen Reflektion ihrer selbst und wie sie über ihr eigenes Leben denkt.

 

Posting von Martin Hatchuel:

Harpoon Club? (hab ich mir auch gedacht)

 

Nun kommt das Posting von Christine von Ulmenstein:

Lieber Dirk,

ich bin überrascht über deinen verleugnerischen Kommentar, da wir uns nie getroffen haben und er enthält keinen Funken Wahrheit. Ich habe alle Probleme, die ich auf Santé hatte in meinem Blog begründet - es war in einem schockierenden Zustand.

 

 

Das nächste Posting kommt von Kurt Acherman:

Hi Dirk

Ich kann dir nur zustimmen. Würde C. v. Ulmenstein mehr Zeit in ihren heruntergekommenen Häusern verbringen und weniger Zeit mit absolutem Quatsch-Schreiben auf ihrem Blog vergeuden, würden wir sie auch ein wenig ernst nehmen. Sie ist eine Peinlichkeit für den Tourismus in Kapstadt und dem Western Cape - sie ist nicht nur frech, ohne Manieren und schlecht, sie betrog auch noch viele Kunden mit ihrem Kreditkartenzahlungssystem. Sie gibt sich als Experte in allem, von Restaurants, Service, Journalismus bis hin zu Recherche, obwohl wir alle wissen, dass sie eine Menge stinkende, heiße Luft ohne Substanz ist. Santé ist weltklasse. Sharon, ich schlage vor du ignorierst Christine. Ihre Gefolgen sind wie die schaulustigen an einer Unfallstelle.

 

 

Das nächste Posting kommt von Debbie le Roux, die sich über den Schlagabtausch beschwert und zur Zusammenarbeit aufruft.

 

Christine von Ulmenstein schreibt selber einen Blog, der nicht immer astrein ist und sollte man gleiches mit gleichem vergelten, müsste auch Ihre Seite geschlossen werden. Ihr Erzfeind Nils Heckscher wird immer wieder übel beschuldigt.

 

Es ist aber eine absolute Unverschämtheit, dass Martins Seite von Hetzner geschlossen wurde. In Südafrika ist die Diskussion über Pressefreiheit schwer im Gange, mit einem ANC, der alles beschneiden und so negativer Presse unter Strafandrohung vorbeugen will.

 

Ich hoffe das Hetzner, deren Kunde auch ich seit etwa 10 Jahren bin, diese Entscheidung nochmals überdenkt. Christine von Ulmenstein steht immerhin der Weg zum Rechtsanwalt offen.

 

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen und sich dann über die Scherben beschweren.

 

Südafrikas Besucherzahlen steigen



Datum: 15.11.10

Autor: Magda Polakowski

Es ist Optimismus geboten. Die Besucherzahlen nach der WM 2010 steigen um 10% zum Vorjahr und sehen vorerst kein Ende.

Wie der World Travel Market in London berichtete, ist Südafrika nach der WM 2010 zu einem gewählten Urlaubsziel herangewachsen. Zahlen aus dem Monat August zeigen einen Anstieg von 10% im Vergleich zu den Zahlen vom August 2009. Für das Western Cape und seine Hauptstadt spielt der Anstieg auch eine wichtige Rolle, da 70% der Neuankömmlinge einen Stopp im wunderschönen Kapstadt planen.

 

Zu dem Anstieg tragen hauptsächlich Urlauber aus Europa und den USA bei. Die Zahl der Ankömmlinge aus Groß Britannien hat sich um 11,2% vergrößert, die Deutschen sind mit 12,5% angewachsen, USA mit 35,2%, Frankreich mit 3,9% und

Italien mit 2,3%.

 

Mit der steigenden Besucherzahl steigen auch die Beschwerden. Unrealistische Preise einiger vier- und fünfsterne-Hotels gepaart mit der Fluktuation des Rand tragen dazu bei, dass manch ein Urlauber doch auf Thailand oder Brasilien ausweicht. Internationale Tourenanbieter werden angeschrieben und aufgerufen wettbewerbsfähige Preise vorzulegen.

 

Restaurantmitarbeiter von Löwen zu Tode gebissen



Datum: 03.11.10

Autor: Magda Polakowski

Restaurantmitarbeiter Jan-Friederick Bredenhand steigt betrunken in das Löwengehege der Addo Lions Ranch

Nach einer Braai- und Partynacht kam der 30-jährige Restaurantmitarbeiter Jan-Friederick Bredenhand, stammend aus Worcester, auf die leichtsinnige Idee „mit den Löwen zu spielen“ und bezahlte seine Entscheidung mit dem Tod.

 

Beschäftigt war Bredenhand als Restaurantleiter auf der Addo Crocodile und Lions Ranch bei Port Elizabeth. Mit genügend Alkohol im Blut überfiel Bredenhand der tödliche Leichtsinn und er marschierte mit einem, ebenso betrunkenen, Freund zum Löwengehege, welches sich in weniger als 500m Entfernung von seinem Haus befindet. Als er auf den Zaun klettert und ein Bein in den Käfig hält, ergreift ein junger Löwe die Gelegenheit und zieht ihn am Bein ins Gehege. Von da an ist Bredenhand gefundenes Fressen, im wahrsten Sinne des Wortes! Brendenhand hat keine Chance mehr. Zwei weitere große Löwen ergreifen ihn und reißen den Körper ihres Opfers in Stücke. Der begleitende Freund kann nur noch hilflos zuschauen und befindet sich in diesem Moment im Schockzustand.

 

Um die sterblichen Überreste des 30-Jährigen zu bergen, wurden alle Löwen im Gehege erschossen. Die Polizei hat eine Obduktion der Leiche veranlasst.

 

 

Rotary Club Am Kap spendet Laptops



Datum: 30.10.10

Autor: Magda Polakowski

In Zusammenarbeit mit Bright Start spendet der Rotary Club Am Kap vier Laptops an die Hout Bay Senior School

Der Rotary Club Am Kap ist die südafrikanische Vertretung des Rotary Clubs mit seinen weltweit 1,2 Millionen Mitgliedern. Die Mitglieder des Rotary Clubs, Führungskräfte aller Berufsgruppen, haben sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet. Zusammen wollen sie Frieden, Völkerverständigung und die Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen fördern. In Partnerschaft mit Bright Start, einer Organisation, die Kindern aus der Community Bildungschancen verschafft, hat der Rotary Club Am Kap ein Programm auf die Beine gestellt, welches unterprivilegierte Schulen im Western Cape mit Computern ausrichtet.

 

Das Programm wurde durch die Spende von Computern aus dem Hause Intel ins Rollen gebracht. Der erste Schritt ging in Richtung Hout Bay Senior School. Durch die gute Recherche von Bright Start wurde die Hout Bay Senior School als erste Dotationsstelle ausgesucht und erhielt vier Laptops. Die nächsten Schritte und weitere Schulen stehen schon in den Startlöchern. Wir dürfen gespannt sein!

 

 

Steinzeit-Hightech war ihrer Zeit 55.000 Jahre voraus



Datum: 29.10.10

Autor: Annalee Newitz / Tim Kaufmann

 

Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn der Nachbar schon einen Quanten-Computer zu Hause hättet, während Ihr noch mit irgendeinem x86-Abkömmling durch die Gegend gondelt?

 

Ziemlich genau so wie unsere Vorfahren, die nicht zu der Gruppe von Menschen gehörten, die in den Höhlen von Blombos (Süd-Afrika) wohnten. Denn die haben Werkzeuge entwickelt, die ihrer Zeit 55.000 Jahre voraus waren.

Bereits vor einiger Zeit hatten Wissenschaftler Belege dafür entdeckt, dass die Menschen von Blombos bereits vor 75.000 Jahren Schmuck und Muschelketten gefertigt haben, Techniken die anderenorts erst vor 30.000 bis 20.000 Jahren entwickelt wurden. Nun hat ein Forschungs-Team rund um Vincent Mourre weitere Belege dafür gefunden, dass es sich bei den Blombosern um eine Hightech-Zivilisation handelte. Sie haben ein Technik namens Druck-Abplatzen (“Pressure flaking”) entwickelt, dank der rund 55.000 Jahre vor dem Rest der Menschheit über scharfe Messer verfügten. Im Magazin Science steht darüber sinngemäß: “Das Werkstück, ein Stein, wird zunächst durch ein hammerähnliches Werkzeug in die gewünschte Grundform gebracht. Anschließend übt der Werkzeughersteller mit einem Tierknochen oder einem ähnlich harten Werkzeug Druck auf die Kanten des Werkstücks aus, so dass es zu kleinen Abplatzern kommt. Stück für Stück entstehen so scharfe Kanten und eine Spitze. Bislang ging man davon aus, dass diese Technik erst vor 20.000 Jahren entwickelt wurde.”

 

Wie es dazu kam, dass die Höhlenmenschen von Blombos diese Technik bereits lange vor der übrigen Menschheit ersannen, ist unbekannt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat ihnen dieses Wissen aber einen mächtigen Wettbewerbsvorteil an den damaligen Fleischtöpfen verschafft, spätestens als ihre Abkömmlinge auch Asien und Europa besiedelten. Und wer weiß – vielleicht verdanken wir ihnen ja das für unsere Zivilisation typische Streben nach technischem Fortschritt?